Mobile Marketing in Perfektion oder wie Obama die Massen begeistert

18. Juli 2008

Mobile Marketing ist in Deutschland immernoch ein umstrittenes Thema, weil viele Menschen Angst davor haben, mit unerwünschten SMS überschwemmt zu werden. In Amerika ist das anders. Dort wird Mobile Marketing genutzt wie nirgendwo anders. Das Paradebeispiel heißt Barack Obama, der derzeitige Präsidentschaftskandidat der Demokraten. Er unterhält eine Website, auf der man sich kostenlos anmelden kann, um via SMS über Obamas Aktivitäten, Reden und die Wahltermine auf dem Laufenden gehalten zu werden. Zusätzlich kann man zu den Themen Gesundheit,  Ausbildung, Irak etc. Informationen per SMS anfordern. Besonders junge Wähler fühlen sich von diesem fortschrittlichen Wahlkampf angezogen. Ich persönlich halte das für eine gute Errungenschaft: Man wird kurz informiert und hat die Möglichkeit bei weitergehendem Interesse per Internetrecherche weitere Informationen einzuholen.

Laut einer Studie der University of Michigan und der Princeton University wurde die Wahlbeteiligung bei den Wahlen im November 2006 um etwa 4% gesteigert, indem die Wähler per SMS einen Tag vor den Wahlen daran erinnert wurden, wählen zu gehen. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Effekt unter anderem dadurch zustande kommt, dass sich der Wähler persönlich angesprochen fühlt. Gerade junge Wähler, die oftmals gar kein Festnetz haben, sind durch die traditionellen Methoden schwer zu erreichen. Auch Nachrichtensendungen im Fernsehen sprechen eher das ältere Publikum an. Die Mobile-Marketing-Methode wurde nicht nur von 59% der Wähler als hilfreich und sinnvoll angesehen, sondern verursachte auch nur geringe Kosten.

Obamas äußerst professionelle Mobile-Marketing-Kampagne wurde von der Politics Online Conference 2008 mit dem Golden Dot Award 2008 für Best Mobile/Text Message Campaign bedacht. McCain setzt auf eine traditionelle Werbekampagne, da kann für Obama ja eigentlich nichts mehr schiefgehen!

In Deutschland ist Mobile Marketing gerade in der Politik noch gar nicht populär. Ich persönlich fände es gut, wenn ich mich über Termine und Neuigkeiten im Bereich Politik per SMS informieren lassen könnte. Im stressigen Alltag wäre das eine echte Hilfe, um auf dem Laufenden zu bleiben und den Wahltermin nicht zu verschwitzen. Wichtig ist, den schlechten Ruf der Handywerbung hierzulande zu überwinden und es den Menschen als freiwilliges Informationsmedium näherzubringen! Im Informationszeitalter sollte von den Informationsmöglichkeiten Gebrauch gemacht werden!

Raus aus der Schublade und ab in die Post – Handyrecycling ist einfacher als gedacht

15. Juli 2008

Bei vielen Menschen vergammeln alte Handys einfach daheim in der Schublade. Bei mir ist das ganz genauso: Ich habe bisher keinen Gedanken daran verschwendet, wohin damit. In die Schublade und weg! Dass es aber einige Möglichkeiten gibt, das alte Handy umweltgerecht zu entsorgen, und dabei evtl. etwas zu verdienen oder der Umwelt zu helfen, war mir bisher nicht bewusst. Ich habe mich einfach nie darum gekümmert. Einigen meiner Mitmenschen scheint es genauso zu gehen: Laut einer Studie von Nokia werden gerade einmal 3% aller alten Mobiltelefone recycelt und nach Schätzungen des Marktführers der Recycling-Branche Umicore ist es sogar nur 1%. Da wundert man sich schon, wo die ganzen Mobiltelefone hinverschwinden. Schließlich wurden 2007 1,2 Milliarden produziert. Laut einem Bericht der US-Regierung wird vermutet, dass schon im Jahre 2005 eine halbe Milliarde Handys in US-Schubladen ein Schattendasein fristeten. Tendenz steigend. Warum ist das eigentlich so? Was bringt einen dazu ausrangierte Elektronikkleingeräte massenweise aufzuheben? Ist es die emotionale Bindung an das Kommunikationsgerät, das einem so viele schöne Verabredungen beschert hat? Oder ist es einfach nur, weil ein paar Handys mehr oder weniger in der Schublade einfach nicht stören? Ein anderer möglicher Grund ist, dass viele einfach nicht wissen, wo man das Handy abgeben kann.

Doch gibt es gute Gründe sich mit dem Thema Handy-Recycling einmal näher zu beschäftigen:

In Mobiltelefonen sind Schwermetalle, wie beispielsweise Cadmium oder Blei, enthalten, die die Umwelt belasten, wenn sie nicht fachgerecht entsorgt werden. Elektronikkleingeräte dürfen daher auch nicht in den Hausmüll gelangen. Zusätzlich enthalten Handys wertvolle Rohstoffe, wie Gold, Platin oder Kupfer. Diese Stoffe sind zwar nur in kleinen Mengen enthalten, bei einer halben Milliarde Alt-Handys würde jedoch einiges zusammenkommen. Die Wiederverwendung dieser Rohstoffe schont die Ressourcen und somit auch die Umwelt.

Hat man sich nun entschieden, das Handy aus der Schublade zu nehmen und es zu recyclen, stellt sich die Frage, wem überlasse ich meinen veralteten Mobilfreund?

Eine gute Möglichkeit bietet T-Mobile zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. Man kann die Versandtaschen kostenlos auf der T-Mobile-Seite im Internet bestellen und das Porto für den Handyversand wird auch übernommen. Zusätzlich werden pro Telefon 5 Euro an die Deutsche Umwelthilfe überwiesen, um Umwelt- und Naturschutzprojekte zu unterstützen.

Eine andere Möglichkeit bietet Vodafone. Auch hier kann man die Versandtaschen kostenlos bestellen und das Handy kostenlos versenden. Ein Betrag von 3,50 Euro wird pro Handy an die Deutsche Kinderkrebsstiftung überwiesen.

Für die Geschäftstüchtigen unter uns hat Talkgreener.de ein interessantes Angebot: Je nach Handymodell und Funktionstüchtigkeit bekommt man einen bestimmten Betrag für sein altes Handy - auch für kaputte Handys. Außerdem wird für jedes eingeschickte Handy ein Baum gepflanzt. Bei diesem Modell profitiert sowohl die Umwelt als auch man selbst. Auch hier können die Versandtaschen kostenlos im Internet bestellt werden.

Bei all diesen Vorteilen fragt man sich, warum man die alten Handys nicht schon längst einem dieser Anbieter hat zukommen lassen. Bei soviel gemeinnützigem Potential sollte man nicht lange fackeln und sich auf die Bestellformulare der Versandtaschen stürzen. Ich warte schon darauf, das meine ankommen und ich mit meinen ausrangierten Handys endlich einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann!

 

Wie groß ist das Potential des Handyspiele-Marktes?

1. Juli 2008

Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner steckt sehr viel Potential in diesem Markt: Bis Ende dieses Jahres wird ein Zuwachs von 16,1 % erwartet. Das bedeutet bis Ende des Jahres wird die 4,5 Milliarden-Dollar-Marke geknackt. Im Vergleich zum Bereich Musik muss noch einiges aufgeholt werden, aber Experten sagen Großes voraus.

Dennoch müssen noch einige Hürden genommen werden. Auf der Entwicklerkonferenz Quo Vadis in Berlin wurde über die Wachstumsbremsen diskutiert: Generell müssten die Nutzer müssen besser informiert werden. Die Angst vor Download-Gebühren, versteckten Kosten und Abo-Gebühren sitzt tief und bringt so manchen potentiellen Kunden dazu lieber die Finger vom mobile gaming zu lassen.

Viele Kunden sind sich gar nicht bewusst, dass man mit ihrem Handy nicht nur telefonieren kann, sondern auch zocken. Das nächste Problem ist der Download: Wie das technisch vonstatten geht, ist vielen Nutzern ebenfalls ein Buch mit sieben Siegeln.

Ein weiteres Problem ist die große Masse an Spielen, die Monat für Monat auf dem Markt geworfen werden. Qualität und Innovation werden - bildlich gesprochen - einfach überrollt. Die meisten Spiele werden in den Kategorien Neuheiten, Top 10 und Empfehlungen verkauft. Nach kurzer Zeit sind sie dort verschwunden und fallen dem Vergessen anheim. Somit lohnt es sich nicht, qualitativ hochwertige Spiele überhaupt zu entwickeln.

Trotz all dieser Probleme expandiert der Handyspiele-Markt. In den USA stiegen die Einnahmen im Jahr 2005 von 345 Millionen Dollar im Vorjahr auf 600 Millionen Dollar. Für 2008 wird ein Anstieg auf 1,5 Milliarden Dollar erwartet.

Handyspiele wie Snake oder Tetris sind immer noch der Renner: Einfach und unterhaltsam. Denn wer möchte sich schon an der Bushaltestelle beim Warten erst einmal eine halbe Stunde mit der

Spielanleitung herumärgern. Auch schränkt die Größe des Displays den Spielspaß zeitlich ein. Nur Hardcore-Spielefans können drei Stunden auf das Mini-Display starren. Somit sollten die Möglichkeiten und Einschränkungen bei der Spieleentwicklung miteinbezogen sein. Die besten Spiele sind die, die speziell für die Handyanwendung entwickelt wurden und nicht nur ein müder Abklatsch berühmter Konsolen- oder Computerspiele sind.

Das Potential ist vorhanden und es wird eifrig weiternetwickelt. Man darf also gespannt sein, was sich die Spieleindustrie in der Zukunft einfallen lassen wird. Je multimedialer die Handys werden, desto größer die Möglichkeiten. Ich freue mich schon auf mobilen Spielspaß immer und überall!

“Kinder brauchen kein Handy! Wir hatten das früher auch nicht!”

25. Juni 2008

Immer mehr Kinder bekommen schon mit 8 Jahren von den Eltern ein Handy geschenkt. Ob das eine sinnvolle Investition oder aber eine grobe Gefährdung der Gesundheit des Kindes ist, wird heftig diskutiert.
Das Argument, dass die Handystrahlung bisher noch nicht ausreichend untersucht wurde, um zu gewährleisten, dass Kinder keinen Schaden davontragen, wird immer wieder angeführt. Auch die Tatsache, dass das Handy vom Unterricht ablenkt, hört man immer wieder. Das gängigste Argument ist gleichzeitig auch das nichtssagendste: “Kinder brauchen kein Handy! Wir hatten das früher auch nicht!”
Das Argument Handystrahlung lässt sich nicht wegdiskutieren. Wenn das Kind das Handy jedoch maßvoll verwendet und die Eltern darauf achten, dass es nur mitgenommen wird, wenn es dafür einen konkreten Grund gibt, überwiegen meines Erachtens die Vorteile des Handys. Der Schlüssel sind die Eltern: Sie müssen darauf achten, dass die Handynutzung nicht überhand nimmt und dass die Schule nicht darunter leidet. Es gibt Rufnummernbeschränkungen, die verhindern, dass die Kleinen mit Gott und der Welt sinnlose Gespräche führen. Bis der Sohn oder die Tochter 14 oder 15 Jahre alt sind, sollte das Handy meiner Meinung nach nur gezielt mitgenommen werden, d.h. wenn sie alleine unterwegs sind. Danach sollte ein Jugendlicher in der Lage sein, mit einem Handy angemessen umzugehen. Wenn nicht, ist auch hier wieder das Eingreifen der Eltern gefragt.
Auch in dem Fall der zwei spanischen Jugendlichen, die auf Grund von Instant Messaging- und Handysucht in einer Klinik sind, hätten die Eltern den Handy- und Internetkonsum einschränken müssen. Die Erziehungsberechtigen sollten dabei auch darauf achten, dass ihre Zöglinge nicht völlig in Wallpapers, Klingeltönen und Handyspielen aufgehen, sondern sich weiterhin auf die Schule, ihre Freunde und andere nicht-digitale Aktivitäten konzentrieren. In einem angemessenen Maß kann so ein Handyspiel aber auch Spaß für langweilige Stunden im Auto oder beim Warten auf den Bus bieten und so die gereizten Nerven der Eltern entlasten. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Kinder beim Herunterladen der Spiele nicht in die sogenannten Abo-Fallen tappen, sondern bei seriösen Anbietern ihre Handyspiele downloaden.
Das Thema Sicherheit ist das Standardargument der Befürworter. Das Kind kann Bescheid sagen, wenn es sich verspätet und verhindert so, dass die Erziehungsberechtigten zu Hause auf glühenden Kohlen sitzen. Umgekehrt kann es Hilfe rufen, wenn etwas passiert ist oder sich abholen lassen, wenn es den Bus verpasst hat. Es ist meiner Meinung nach das stärkste Argument für ein “Kinderhandy”.
Aber auch das Thema Gruppenzwang und Gruppenzugehörigkeit sollte man nicht so einfach vom Tisch wischen. Für Kinder und Jugendliche ist es extrem wichtig dazuzugehören und wenn die ganze Klasse schon ein Handy hat, möchte man natürlich auch eins. Man kann jetzt natürlich sagen, dass man das Selbstbewusstsein des Kindes stärken soll etc. Je nachdem, wie stark der Gruppenzwang jedoch ist, sollte man erwägen, ob man es seinem Kind nicht einfacher macht, wenn man ihm auch ein Handy schenkt, evtl. mit Einschränkungen oder Kompromissen.
Meiner Meinung nach gibt es keine klare Antwort auf die Frage, ob Kinder schon ein Handy haben sollten oder nicht. Es hängt von den Lebensumständen und der Selbstständigkeit und Reife der Kinder ab. Und an dieser Stelle sind die Eltern gefragt. Denn wer kennt seine Pappenheimer besser als sie?

Das Thema Handystrahlung: Schädlich oder ganz harmlos?

20. Juni 2008

Beim Thema Handystrahlung weiß inzwischen keiner mehr, was er glauben soll. Die eine Studie belegt die Harmlosigkeit der Handys, die andere ihre Schädlichkeit. Der Handynutzer ist völlig verwirrt, hofft für sich das Beste und benutzt das Handy einfach weiter.
Eine Forschergruppe der medizinischen Universität Wien fand heraus, Handystrahlung sei krebserregend. Das war im Jahr 2005. Inzwischen weiß man, dass alle Daten gefälscht waren und die Studie keinerlei gültige Ergebnisse vorzuweisen hatte.
Eine andere Studie, die in fünf verschiedenen Ländern durchgeführt wurde, kam zu dem Schluss, dass Handys keineswegs krebserregend seien. Die daraufhin erfolgte Schlagzeile in der Süddeutschen Zeitung verkündete einfach das Gegenteil, indem sie sich auf ein nichtrelevantes Teilresultat der Studie stützte.
Eine dänische Studie mit 420 000 Teilnehmern kam zu dem Schluss, dass die Strahlung nicht krebserregend ist. Allerdings schränken die Forscher ein, dass sie keine Aussagen zu Vieltelefonierern treffen können.
Eine weitere Studie schwedischer Forscher kam zu dem Ergebnis, dass Handystrahlung zu Schlafstörungen führt. Unerwähnt blieb, dass die Verlängerung der Einschlafphase sich in einem nahezu irrelevanten Maß verschob und dass die Tests nicht das normale Telefonierverhalten des Normalbürgers widerspiegelten. Ein weiterer Schwachpunkt der Studie: Nur 71 Probanden nahmen an dem Test teil.
Nun gibt es eine neue sechsjährige Studie, durchgeführt vom Bundesamt für Strahlenschutz, die zu dem Ergebnis kommt Handystrahlung sei ungefährlich. Diese neue Studie scheint seriös zu sein. Für Kinder wird allerdings noch keine Entwarnung gegeben.
Das Problem all dieser Studien ist, dass es noch keine Handynutzer gibt, die ihren mobilen Liebling schon 30-40 Jahre in Benutzung haben. Somit kann niemand sagen, ob das Handy nicht vielleicht doch Langzeitschäden hervorruft. Wenn man sich die Ergebnisse aller Studien im Vergleich ansieht, stellt man jedoch fest, dass diejenigen die dem Handy schädlichen Einfluss zuschreiben, entweder misinterpretiert, gefälscht oder nicht repräsentativ sind und die anderen, die keine Schädlichkeit feststellen konnten, zwar keine 100%ige Entwarnung geben, aber immerhin einhellig belegen, dass zumindest kein akutes Risiko besteht. Trotz des Studienchaos, das zumindest für mich keine eindeutige Antwort bietet, werde ich persönlich mein Handy auf jeden Fall weiterhin benutzen. Auch das heiße Ohr nach dem Telefonieren ist nämlich KEIN Hinweis darauf, dass wir mit Hilfe von Mikrowellen unser Gehirn rösten, sondern hängt lediglich damit zusammen, dass sich bei langem Telefonieren der Akku des Gerätes aufheizt und die Wärme an das Ohr weitergibt. Also, abwarten und weitertelefonieren!!

Kuba bald im Handyfieber??

13. Juni 2008

Seit Fidel Castro nicht mehr im Amt ist, werden einige Dinge von seinem Bruder Rául Castro anders gehandhabt. Seit kurzem ist es den Kubanern gestattet Computer, Fernseher und Videorekorder zu kaufen. Die Geräte müssen mit der kubanischen Devisenwährung Peso Convertible bezahlt werden, die 24 Mal teurer ist als die normale Währung. Ein DVD-Spieler kostet so viel wie ein Großteil der Bevölkerung in einem halben Jahr verdient. Auch Handys sind jetzt erstmals nicht nur hohen Regierungsbeamten und Ausländern vorbehalten, sondern jedem Kubaner zugänglich, unabhängig von Rang und Namen. Dass die Handys ebenfalls die finanziellen Möglichkeiten der meisten Kubaner bei weitem übersteigen, ist ein kleiner Schönheitsfehler der neuen Freiheit. Das billigste Handymodell kostet 65 Dollar, die Erteilung einer Nummer weitere 120 Dollar und die billigste Guthabenkarte 11 Dollar. Somit muss ein potentieller Handybesitzer erst einmal 196 Dollar hinblättern, bevor er tatsächlich in den Genuss des Telefonierens kommt. Da das durchschnittliche Monatsgehalt der Kubaner bei 17 Dollar liegt, kann man sich ausrechnen, wie viele Kubaner demnächst telefonierend durch die Straßen flanieren werden.
Bush, der uns allen als besonderer Verfechter der Menschenrechte im Gedächtnis haften bleiben wird, hat nun angekündigt, dass es US-Bürgern künftig gestattet werden soll, den Kubanern Handys zu schenken. Das bestehende Wirtschaftsembargo wird somit in Bezug auf Geschenkpakete entscheidend gelockert. Dass das Ganze allerdings nicht nur aus Sorge um die armen eingeschränkten Kubaner initiiert wurde, wird klar, wenn man bedenkt, dass die Voraussetzung für das Telefonieren mit US-Handys eine Freischaltung des kubanischen Mobilfunkanbieters Cubacel ist. Wenn Castro allerdings nicht nachgibt, drohen Konflikte mit enttäuschten Handybesitzern. Laut Reuters war Bushs provokanter Kommentar dazu: “Wenn es Raúl mit seinen sogenannten Reformen ernst meint, sollten die Kubaner diese Telefone nutzen dürfen.” Die Sympathie zwischen den beiden Staatsoberhäuptern fördert die Aktion sicher nicht. Man darf gespannt sein, wie die Geschichte ausgeht. Rául Castro möchte die Kontrolle nicht aus der Hand geben. Dies wird auch deutlich, wenn man sich ansieht, wie das Regime mit Meinungsfreiheit und Systemkritik umgeht. Momentan haben nur sehr wenige Kubaner Internet und diejenigen, die Zugang haben, können nur auf zensierte Seiten zugreifen und müssen bei eigenen systemkritischen Beiträgen damit rechnen, belangt zu werden. Somit ist klar, dass die Nutzung des Internets über das Handy den gleichen Beschränkungen unterliegen wird.
Bis in Kuba das Handy so unentbehrlich geworden ist, wie in Deutschland, wo man sich ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen kann, ist es noch ein langer Weg. Der erste Schritt ist getan: Das kubanische Volk hat die Erlaubnis ein Handy zu besitzen. Hoffen wir, dass der zweite Schritt, nämlich erschwingliche Preise für jedermann, auch bald vollzogen wird und Schritt 3, freie Meinungsäußerung im Internet, folgt. Viva la libertad!

Das Handy mit seinen endlosen Spielereien und Werbemöglichkeiten - Und wer denkt an unsere Nerven?

4. Juni 2008

Das Handy und Musik. Auch wenn die Klingeltonkäufe am Zurückgehen sind, wird eifrig weiterentwickelt und gegrübelt, wie man Musik und Handy am gewinnbringendsten zusammenbringen kann. Abgesehen von unspektakulären Ideen, wie Teenies per populärer Fernsehserie davon zu überzeugen, dass mindestens 5 verschiedene Klingeltöne vonnöten sind, um auch gleich beim ersten Mucks, den das Handy von sich gibt, zu erkennen, wer anruft, gibt es auch innovative Konzepte. Die Branche ist sich sowieso einig, dass die Zukunft der Klingeltöne darin liegt, sie sich selbst zusammenzustellen bzw. einfach das Lieblingslied zu übertragen. Somit hat das türkische Mobilfunkunternehmen Turkcell kürzlich den Freizeichenton für Werbezwecke entdeckt: Der Anrufer bekommt eine Werbebotschaft, während er darauf wartet, dass Freund oder Freundin endlich den Hörer abhebt. Für das eifrige Werbelauschen wird der Anrufer sogar belohnt, denn je länger er sich der Werbung aussetzt, desto mehr Freiminuten gibt es am Monatsende. An sich keine schlechte Idee, kann aber sehr nervig werden, wenn man unbedingt jemanden erreichen muss, der über einen längeren Zeitraum einfach nicht ans Handy geht. Da verflucht man dann irgendwann die Werbung, ob mit oder ohne Freiminuten. Andererseits, wenn sich das Freiminutensammeln lohnt und die Werbebotschaften einen echten Mehrwert für den Anrufer bieten, hat das Modell vielleicht eine Zukunft.

Eine weitere Möglichkeit, die die Musikindustrie für sich entdeckt hat, sind die Push-Klingeltöne. Dabei bestimmt der Anrufer, welchen Klingelton der Angerufene hört und wenn der Klingelton gefällt, kann ihn der Empfänger direkt per Tastendruck käuflich erwerben. Es drängt sich jedoch die Frage auf, ob es eine gute Idee ist, die Leute erst teure Klingeltöne für das eigene Handy erwerben zu lassen, um dann im Anschluss, die Anrufer bestimmen zu lassen, wie es klingelt. Außerdem gibt es sicher einige lustige Menschen auf der Welt, die genau den Klingelton wählen, von dem sie wissen, dass ihn der Empfänger abgrundtief hasst. Mich würde so etwas grandios nerven. Ein weiteres Problem ist, dass man ja nie weiß, ob es jetzt das eigene Handy ist oder das eines anderen. Man kennt den Klingelton im Voraus ja nicht. In diesem Fall bleiben zwei mögliche Szenarien: Entweder man reagiert bei jedem Piepsen und wühlt panisch nach dem Handy in der Tasche, oder man geht gar nicht mehr ans Handy, weil man davon ausgeht, dass es sowieso nicht das eigene ist.

Und das ist noch nicht alles: Zukünftig sollen digitale Visitenkarten in Form von kleinen Videos Handygespräche einleiten und beenden. Man nimmt diese Gespräche an, indem man selbst erst einmal ein kleines Video zurücksendet und erst dann wird traditionell gesprochen. Zum Abschied erfolgt die gleiche Prozedur. In den USA soll dieser Service bereits angelaufen sein, wenn er auch noch nicht sehr populär ist. Auch bei dieser Idee bin ich skeptisch. Wenn ich einfach nur kurz jemanden Anrufen möchte, habe ich keine Lust, gezwungen zu sein, mir irgendwelche Videos, die vermutlich auf reiner Selbstdarstellung basieren, anzusehen. Diese Entwicklung klingt sehr nach einer Komplizierung des Anrufvorganges. Ich habe den Eindruck, dass bei manchen Marketingkonzepten und Vermarktungsmöglichkeiten vergessen wird, wie nervig das für den Handybesitzer sein kann.

Fazit: Interessante Ansätze, ich habe allerdings den Eindruck, dass an den Konzepten im Hinblick auf die Nerven der Handynutzer noch ein wenig gefeilt werden sollte.

Mit Simkartentausch gegen die Vorratsdaten- speicherung?

30. Mai 2008

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung setzt sich gegen das am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Gesetz der Vorratsdatenspeicherung zur Wehr und organisiert gezielt Aktionen, die die Vorratsdatenspeicherung boykottieren sollen. Anfang des Jahres gab es eine Simkartentauschbörse, wo man seine Simkarte (Voraussetzung: 10 Euro Guthaben und kein Simlock) gegen eine andere tauschen konnte. Sinn und Zweck der Übung war, dass die Registrierungsdaten der Karteninhaber nach einem Tausch eben nicht mehr mit der Simkarte übereinstimmen und somit überwachungsfreies und anonymes Telefonieren möglich werden soll. Man fragt sich allerdings, ob das Ganze wirklich eine so gute Idee ist, bzw. ob sich der Aufwand und der Nutzen wirklich die Waage halten. Zuerst einmal muss man dem kompletten Freundes- und Bekanntenkreis die neue Nummer mitteilen und darauf hoffen, dass der Tauschpartner ebenfalls auf diese gute Idee gekommen ist, denn sonst werden einige unerwünschte Anrufe unbekannter Leute auf dem Handy auflaufen. Auch die Kundendienstleistungen des Anbieters können nicht mehr wahrgenommen werden, da man sich ja nicht mehr identifizieren kann und der Anbieter den Anforderungen des Datenschutzes entsprechen muss.

Die Folgen können allerdings auch ernsthafter Natur sein, wenn der neue Besitzer mit der Karte Missbrauch treibt. Wenn sie bei Straftaten eingesetzt wird, droht dem Eigentümer, also demjenigen, der den Vertrag unterschrieben hat, die Gefahr der Beihilfe angeklagt zu werden, da der Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter weiterhin besteht und man für den Missbrauch haftet. Aufgrund dieser Gefahr wurde die Tauschbörse bis auf Weiteres geschlossen, allerdings mit dem festen Plan, sie in Zukunft unter besserer Absicherung wieder zu eröffnen. Wie das gehen soll, weiß aber niemand…

Am 31. Mai 2008 ist ein bundesweiter Aktionstag geplant. Das Motto ist “Freiheit statt Angst - Für die Grundrechte”. Unter anderem werden in verschiedenen Städten gegen Spende pseudoregistrierte Simkarten verteilt, die anonyme Gespräche möglich machen sollen. Man fragt sich, was der Aufwand soll, da eine Identifizierung des Nutzers weiterhin über die Gerätenummer des Mobiltelefons möglich ist, unabhängig von der Simkarte. Abgesehen davon geht es lediglich darum, dass Verbindungsdaten für ein halbes Jahr gespeichert werden - keine Gesprächsinhalte. Man gibt an so vielen Stellen gedankenlos Daten und Informationen preis, dass ich persönlich der Meinung bin, wenn eine Speicherung der Handydaten zur Aufklärung von Straftaten und zur Aufdeckung von Terroristen beitragen kann, sollte diese Möglichkeit genutzt werden. Bevor massiv gegen Gesetze vorgegangen wird, die der Gesellschaft einen Nutzen bringen können, sollte man die Menschen erst einmal darüber aufklären, wo sie überall Informationen hinterlassen, die jeder einsehen kann, bzw. wo ihre Daten legal weitergegeben werden. StudiVZ und die Payback-Karte lassen grüßen.

Werbung aufs Handy - Wollen wir das?

27. Mai 2008

Die Werbeindustrie entdeckt immer neue Wege bei potentiellen Kunden neue Produkte und Services anzupreisen. Aktuell ist Werben über Bluetooth im Gespräch und seit einiger Zeit nutzen immer mehr Unternehmen diesen Weg: Über Werbetafeln und einen Bluetooth-Hotspot werden SMS-Botschaften oder Downloads aufs Handy übertragen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn der Handybesitzer Bluetooth aktiviert hat.

Teilweise wundert man sich, wie dreist diese Werbebotschaften sind! Eine australische Marketingfirma hatte beispielsweise den Auftrag für die neue Big Brother-Staffel zu werben. Da die Sendung ja schon Big Brother heißt, wurde der Name auch gleich zum Motto der Werbeaktion. An verschiedenen Bushaltestellen wurden Bluetooth-Sender angebracht, die Passanten zwei Nachrichten schickten. In der ersten Nachricht stand: “Ich sehe dich. Du stehst an der Haltestelle XY” und in der zweiten 30 Sekunden später, wann die nächste Folge von Big Brother ausgestrahlt wurde.

Dieser Schockeffekt ist doch eher eine zweifelhafte Werbestrategie. Abgesehen davon, dass sich einige Leute sicher wirklich erschreckt haben (unter anderem sicher auf Grund zahlreicher Filme, die genau mit Situationen wie diesen spielen), ist unerwünschtes Spamming mit irgendwelchen Sendeterminen definitiv nicht der richtige Weg, Werbeinformationen unter die Leute zu bringen!

Aber auch wenn einige solcher schwarzen Schafe unter den Marketingunternehmen zu finden sind, gibt es doch auch andere, die die Möglichkeiten dieser neuen Werbemethode angemessen einzusetzen wissen: In der Kölner Innenstadt nutzte ein Onlineplattenladen die Werbemöglichkeit und stellte ein Werbeplakat auf, das den neuen Song von Nelly Furtado als kostenlosen Download bereitstellte. Handybesitzer mit eingeschaltetem Bluetooth bekamen eine Nachricht, dass ein Download bereitliege und andere hatten durch das Plakat die Möglichkeit ihr Bluetooth vorübergehend zu aktivieren und so ebenfalls von dem kostenlosen Download zu profitieren. An diesem Werbevorgehen ist nichts auszusetzen! Auch ich würde mir eine kostenlose mp3 herunterladen, wenn ich denn selbst entscheiden darf, ob ich das möchte. Sehr erzürnt wäre ich jedoch, wenn ich Schockwerbung und noch dazu unaufgefordert auf mein Handy erhalten würde.

Erfolgreiche Handy-Werbung hängt meiner Meinung nach von hauptsächlich zwei Faktoren ab: 1. ob Handybesitzer grundsätzlich bereit sind, Werbung auf ihrem Handy zu empfangen und 2. ob sie konsumentenrelevante Informationen geboten bekommen; ob es sich um sinnvolle Informationen, Gutscheine und interessante Downloads handelt oder ob das Ganze einfach nur in den Bereich Spamming fällt.

Auf positives Feedback stieß auch die Werbeaktion in der Allianz-Arena. Hier wurde man erst gefragt, ob man Interesse an den Handy-Specials hatte. Lehnte man ab, wurde man nicht mehr behelligt. Die Videos und Bilder wurden wohl nicht nur sehr positiv aufgenommen, sondern teilweise noch an Freunde und Bekannte weitergeleitet. So multiplizierte sich der Werbeeffekt ohne weiteren Aufwand seitens der Allianz Arena.

Auch in diesem Fall konnten nur diejenigen angesprochen werden, deren Bluetooth aktiviert war, aber ich denke, das ist ein positiver Nebeneffekt: Wer gar nicht behelligt werden möchte, kann dem ganzen Werberummel auf dem Handy so ganz einfach entgehen und wenn befürchtet wird, dass diesen Leuten interessante Neuigkeiten entgehen, kann über Plakate darauf aufmerksam gemacht werden, dass über Bluetooth Handyspecials direkt aufs Handy geschickt werden.

Generell ist es immer besser Bluetooth zu deaktivieren oder nur bei Bedarf zu aktivieren, da Hacker in der Lage sind, die Hotspots in Virenfallen umzuprogrammieren oder auch per Laptop das Handy ganz einfach gehackt werden kann. Natürlich hilft das Deaktivieren nichts, wenn man sein Bluetooth gezielt an einem gehackten Hotspot einschaltet, aber ein Restrisiko bleibt eben immer. Im Internet schützt ein Virenscanner auch nicht zu 100 %. Das Ausschalten hilft aber zumindest dagegen, dass man irgendwelche Viren oder Spionagesoftware aufs Handy bekommt, ohne es zu merken.

Fazit: Handywerbung ist eine gute Sache mit viel Potential, wenn sie denn seriös verwendet wird und einen Mehrwert für den Kunden bietet. Außerdem sollte jeder selbst entscheiden können, ob er das möchte, da die Frage, ob Handywerbung einfach und praktisch oder ein unerwünschtes Eindringen in die Privatsphäre des Einzelnen ist, sehr stark mit dem individuellen Empfinden zusammenhängt!

Erste Runde der Android Developer Challenge von Google ist entschieden

15. Mai 2008

Am zweiten Maiwochenende hat Google die 50 Gewinner der ersten Runde in der Android Developer Challenge bekannt gegeben. Unter den rund 1800 eingereichten Projekten wurden mobile Applikationen gekürt, die hinsichtlich Innovation, Einfallsreichtum und Nützlichkeit überzeugen konnten. Unter den Semifinalisten befindet sich auch Zelfi mit der interaktiven Gaming-Plattform JOYity.

Android Developer ChallengeAus der Gruppe der Semifinalisten werden Ende Juli 20 Finalisten auserkoren, die mit der Weiterentwicklung ihrer Applikation die Jury überzeugt haben und ein Preisgeld von insgesamt 3,75 Millionen Dollar kassieren. Also ein Grund mehr sich anzustrengen und die Anwendungen bis dahin Tip-Top zu optimieren.

Und das sind die Titel und Autorennamen der Semifinalisten:

  • AndroidScan - Jeffrey Sharkey
  • Beetaun - Sergey Gritsyuk und Dmitri Shipilov
  • BioWallet - Jose Luis Huertas Fernandez
  • BreadCrumbz - Amos Yoffe
  • CallACab - Konrad Huebner und Henning Boeger
  • City Slikkers - PoroCity Media und Virtual Logic Systems
  • Commandro - Alex Pisarev, Andrey Tapekha
  • Cooking Capsules - Mary Ann Cotter und Muthuselvam Ramadoss
  • Diggin - Daniel Johansson, Aramis Waernbaum, Andreas Hedin
  • Dyno - Virachat Boondharigaputra
  • e-ventr - Michael Zitzelsberger
  • Eco2go - Taneem Talukdar, Gary Pong, Jeff Kao und Robert Lam
  • Em-Radar - Jack Kwok
  • fingerprint - Robert Mickle
  • FreeFamilyWatch - Navee Technologies LLC
  • goCart - Rylan Barnes
  • GolfPlay - Inizziativa Networks
  • gWalk - Prof. Dr.-Ing. Klaus ten Hagen, Christian Klinger, Marko Modsching, Rene Scholze
  • HandWx - Weathertop Consulting LLC
  • IMEasy - Yan Shi
  • Jigsaw - Mikhail Ksenzov
  • JOYity - Zelfi AG
  • LifeAware - Gregory Moore, Aaron L. Obrien, Jawad Akhtar
  • Locale - Clare Bayley, Christina Wright, Jasper Lin, Carter Jernigan
  • LReady Emergency Manager - Chris Hulls, Dilpreet Singh, Luis Carvalho, Phuong Nguyen
  • Marvin - Pontier Laurent
  • Mobeedo - Sengaro GmbH
  • Multiple Facets Instant Messenger - Virgil Dobjanschi
  • MyCloset - Mamoru Tokashiki
  • PedNav - RouteMe2 Technologies Inc.
  • Phonebook 2.0 - Voxmobili
  • PicSay - Eric Wijngaard
  • PiggyBack - Christophe Petit und Sebastien Petit
  • Pocket Journey - Anthony Stevens und Rosie Pongracz
  • Rayfarla - Stephen Oldmeadow
  • Safety Net - Michael DeJadon
  • SocialMonster - Ben Siu-Lung Hui und Tommy Ng
  • SplashPlay
  • Sustain- Keeping Your Social Network Alive - Niraj Swami
  • SynchroSpot - Shaun Terry
  • Talkplay - Sung Suh Park
  • Teradesk - José Augusto Athayde Ferrarini
  • The Weather Channel for Android - The Weather Channel Interactive Inc.
  • TuneWiki - TuneWiki Inc.
  • Wikitude-the Mobile Travel Guide - Philipp Breuss
  • Writing Pad - ShapeWriter Inc

Es finden sich in erster Linie Applikationen, die sich die Vorzüge der Lokalisation via GPS zu nutze gemacht haben. Besonders interessant sind hierbei die Kombinationen verschiedener Funktionen aus dem Bereich Spiele und Social Networking. Allerdings bieten einige Titel überhaupt keine Informationen zu den Funktionen der Applikationen und man darf gespannt sein, was für eine interessante Anwendung sich hinter manch kryptischen Namen verbirgt.

Auffallend ist, dass sich relativ wenig Firmen qualifiziert haben, allerdings wurden offiziell nur 46 Namen der 50 Gewinner bekannt gemacht. Der Name von vier mysteriösen Teilnehmern der Challenge wurde noch nicht veröffentlicht. Offenbar wollen diese noch verdeckt arbeiten, was das Ergebnis des Finales noch spannender macht.

Nachtrag: Seit gestern ist auch eine kurze Darstellung der einzelnen Anwendung verfügbar. Außerdem kann die Liste der Juroren eingesehen werden.