Interessante Daten zum Thema mobiles Internet
Stellen Sie sich vor, Sie könnten das Internet immer und überall nutzen… Moment, das geht doch! Mit Hilfe des Handys kann man verschiedene Internetservices (fast) überall nutzen.
Sie warten auf eine wichtige E-Mail, aber haben keinen Zugang zum Computer? Rufen Sie sie einfach über Ihr Handy ab. Sie diskutieren über etwas mit einem Freund und sind sich sicher, Recht zu haben? Beweisen Sie es mit mobilem Internet. Sie suchen nach einem bestimmten Geschäft, aber haben die Adresse vergessen? Suchen Sie sie im mobilen Internet. Sie sitzen wartend an der Bushaltestelle und sind total gelangweilt, weil der Bus Ewigkeiten braucht? Laden Sie sich ein Handyspiel runter. Es gibt so viele Gelegenheiten, bei denen das mobile Internet Ihr Leben einfacher und angenehmer gestalten kann, dass ich mich frage, warum so wenige Deutsche es wirklich benutzen.
Eine Studie von Nielsen Mobile zeigt, dass 15,6% der Amerikaner mobiles Internet nutzen, aber nur etwa 7% der Deutschen. Deutschland ist bei der Studie, bei der 16 Länder untersucht wurden, auf Platz 8 gelandet, die USA hingegen auf dem ersten und UK mit etwa 13% auf dem zweiten. Im Mai 2008 gab es in den USA 40 Millionen aktive Internetnutzer. Von 2006 auf 2008 verdoppelte sich die Anzahl der aktiven Nutzer fast. Überraschenderweise stellte die Gruppe der 35- bis 54jährigen 37% der Nutzer. Ich hätte gedacht, dass die Nutzer eher jünger sind, aber die 13- bis 24jährigen machen nur etwa 25% aus. Die zweitgrößte Altersgruppe sind die 25- bis 34jährigen mit etwa 27%. Keineswegs überraschend jedoch ist, dass die über 55jährigen mit etwa 11% die wenigsten Nutzer stellen. Es kann abschließend festgestellt werden, dass die 25- bis 54jährigen Amerikaner das mobile Internet am meisten nutzen.
Aber nicht nur die Anzahl der Nutzer unterscheidet sich von USA zu Deutschland, auch die Top5 der verwendeten Geräte: In den USA werden sie vom Motorola RAZR/RAZR2 angeführt, das mit 10% auf dem ersten Platz gelandet ist. Es folgt das Apple iPhone mit 4%, die RIM Blackberry 8100-Serie (2%), die RIM Blackberry 8800-Serie (2%) und die Motorola Q-Serie (2%). In Europa (untersucht wurde u.a. Deutschland) steht das Nokia N95 mit 5% an erster Stelle, das Nokia N70 folgt auf dem zweiten Platz mit 4%, gefolgt vom Motorola RAZR/RAZR2, Sony Ericsson K800i und dem Nokia N73 mit jeweils 3%.
Interessanterweise zählen zu den Top3 Webservices in den USA Portale - wie Yahoo und Google - E-Mail und das Wetter. Ich persönlich finde es merkwürdig, dass Leute ihr Handy verwenden, um Informationen über so etwas Triviales wie das Wetter abzurufen, aber offensichtlich ist das genau das, was sie interessiert. Immerhin ist das Wetter nur an dritter Stelle und an erster und zweiter stehen Portale und E-Mail. Das ergibt mehr Sinn für mich. Ich nehme an, dass auch wenn wir Deutschen ein bisschen skeptischer zu sein scheinen in Bezug auf neue Technologien, in der Zukunft ein Großteil der deutschen Bevölkerung mobile Internetflatrates nutzen wird und sich ein Leben ohne ständigen Zugang zum Internet gar nicht mehr vorstellen kann.














Am 31. Juli 2008 um 14:33 Uhr
Deine Skepsis in Sachen Wetter überrascht mich. Da ich selten richtig zuhöre, wenn die Wetterprognosen gesendet werden, oder diese sogar verpasst habe, frage ich mich am Morgen öfters, obs denn nun heute einen Regenschirm braucht. Zweimal klicken auf dem Handy und schon ist die Info da. Das läuft nun schon seit Jahren so. Und an gewittrigen Tagen wie diese Woche ist ein Wetterradar ein Segen, wenn man herausfinden will, ob man schon jetzt auf den Bus soll oder erst in einer halben Stunde. Beides läuft auf einem iPhone wunderbar, und hat mich auch schon auf dem Treo jahrelang begleitet.