Handy-Werbung wirkt!

Der Portalbetreiber AOL hat sehr interessante Ergebnisse seiner aktuellen Studie „MobileAds“ der AOL Digital Marketing Group (DMG) zur Nutzung und Wirkung von Mobile Werbung veröffentlicht.

Es zeigt sich, dass zum einen das mobile Internet immer stärkere Akzeptanz findet und zum anderen mobile Ads durchaus wirksame Effekte hervorbringen. Für die Untersuchung wurden 684 AOL-Kunden einer Zufallsstichprobe zu ihrem Nutzungsverhalten des mobile Internets befragt.

heavy mobile internet user

Mehr als die Hälfte (53%) der befragten Handynutzer war bereits mobil im Internet. Ein Drittel der Gesamtstichprobe surft bereits mehrfach mobil, wobei die Nutzungsfrequenz stark variiert: 25% der Mehrfach-Mobil-Surfer ruft mehrmals pro Woche das mobile Internet auf, 7% sind 1-5 Mal im Monat online, 9% nur noch einmal in 3 Monaten und 59% sind noch seltener im mobile Internet. Dennoch wird diese Gruppe als heavy mobile Internetnutzer bezeichnet. Demografisch gesehen, werden die heavy mobile Internetnutzer überwiegend von jungen, männlichen Handybesitzern mit guter Schulbildung abgebildet.

Interessant ist auch der angegebene Zweck der mobile Internetnutzung. Ein Drittel der heavy mobile Internetnutzer nutzt das mobile Web zur Informationssuche, während nur 14% das mobile Internet zur Unterhaltung beziehungsweise zum Rumsurfen aufrufen. Mobile Online-Werbung ist von 42% der regelmäßigen Nutzer des mobilen Internets wahrgenommen worden, wovon mehr als ¾ der Benutzer aktiv Interesse an mehr Informationen zu dem beworbenen Produkt zeigte. Über 60% klickten direkt auf die Werbung auf dem Mobiltelefon, während 16% zu einem späteren Zeitpunkt über den stationären PC die beworbene Website besuchten.

Hinsichtlich der Werbeformen akzeptieren die mobile Web-User überraschenderweise vor allem Textlinks. Unterhaltsame, witzige Werbung, zum Beispiel in Form von Videos, sowie Mobile TV-Spots werden von über 50% der befragten heavy mobile Internetnutzer eher abgelehnt. Ganz sicher ist das aber nur eine Frage der Zeit (und Tarifstrukturen) bis hierfür deutlich stärkere Akzeptanz vorzufinden ist.

Die Ergebnisse der Studie „MobileAds“ stehen online zum Download zur Verfügung.

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